Sehenswürdigkeiten in und um Zehdenick




Für die Erkundung der Stadt Zehdenick und den Ortsteilen bietet die Tourist-Information in der Elisabethmühle am Kolk u.a. Stadtpläne und Broschüren , Flyer, City-Shopper sowie Bücher mit vielen Hinweisen zu den Sehenswürdigkeiten und zur Geschichte der Region an. Wer möchte kann hier auch eine Stadt - oder Klosterführung buchen bzw. mit einem Kleinbus (max. 7 Personen – auch behindertengerecht) oder auf einem Kremser die Umgebung erkunden.

Hinweis: Weitere Informationen finden Sie unter Kunst/Museen 


Der Mühlenkolk –eine Verbindung zwischen Stadt, Havel und Tourismus.

Das Areal am Kolk wurde in den letzten Jahren gestalterisch aufgewertet und gehört zu den schönsten Plätzen der Stadt, mit der Elisabethmühle, dem Schiffermuseum, der Schleuse und der Zugbrücke. 

Elisabethmühle/Tourist-Information

Die Elisabethmühle war einst eine wassergetriebene Getreidemühle, die Ende des 19. Jahrhunderts zur turbinengetriebenen Mahlmühle umgebaut wurde. Bis Anfang der 50er Jahre wurde in der Mühle noch Korn zu Mehl gemahlen. Die auch mehrmals abgebrannte Elisabethmühle wurde im Jahr 2000 rekonstruiert und umgebaut.

Heute ist das Gebäude ein attraktives Bürohaus, in dem die Stadtwerke Zehdenick und die Tourist-Information, ihren Sitz haben. 
Der historische Mühlenantrieb der Mühle aus dem Jahr 1921 wurde für Besucher in einer erlebbaren offenen, gläsernen Bauweise wieder aufgebaut. Wenn auch das alte Turbinenrad nicht mehr arbeitet, wird die Funktionsweise des Antriebes anschaulich vermittelt. Damit wird Geschichte am Mühlenkolk wieder erlebbar und reicht an diesem Standort bis ins 13. Jahrhundert zurück. Ein Modell im Foyer der Mühle stellt das Aussehen des Mühlenkolkes um das Jahr 1923 dar. (Kolk ist die norddeutsche Bezeichnung für Wasserloch) Der an der Wand hängende Merianstich, zeigt eine Stadtansicht von 1631, vor der Zerstörung Zehdenicks.

Schiffermuseum

Neben  der  Mühle  liegt das Schiffermuseum „Carola“  vor Anker, eingerichtet in einem 42,5 m langen und 5,06 m breiten noch funktionsfähigen umgebauten Großfinowmaßkahn/ Bj.1916. Der Besucher kann eine interessante Ausstellung zur Geschichte der Flussschifffahrt mit vielen originalen Ausstellungsstücken, wie z.B. Schiffsmodelle, historische Bauzeichnungen und Werkzeuge besichtigen. Mit dem Finowmaßkähnen wurden u.a. die Zehdenicker Ziegel nach Berlin transportiert.

Informationen/Anmeldung über Tourist-Information

Schleuse

Zwischen dem Kolk und dem Schloss befindet sich die Schleuse, die erste Stauschleuse am Mühlendamm wurde 1742 in Zehdenick gebaut und schon 1813 folgte an gleicher Stelle ein Schleusenneubau, der als Kammerschleuse errichtet wurde. Da die Schleuse die vielen anfallenden Schleusungen nicht mehr schaffte wurde 1907-09 eine sogenannte Doppelschleuse gebaut und noch bis 1911/12 wurden beide Schleusen parallel betrieben Die alte Schleusenkammer wurde um 1930 still gelegt . Reste des alten Schleusenbeckens, wie die Schleuseneinfahrt sind noch gut erkennbar. Heute befindet sich hier ein Parkplatz mit einem schönen Rundblick auf das Mühlenkolk. Der Vorgang der Schleusung ist seit 2003 voll automatisiert und per Computerüberwachung mit der Zugbrücke gekoppelt.  

Kamelbrücken

Parallel zum Schleusenbecken führt der Weg zu den beiden um 1900 erbauten „Kamelbrücken“ , wie sie liebevoll im Volksmund genannt werden. Über die Kamelbrücken führt der Treidelweg. Der schmale Uferweg entlang der Havel, erinnert an längst vergangene Tage der Schifffahrt, als die Havelkähne noch bis in die 30ziger Jahre hinein flussaufwärts getreidelt, d.h. mittels Zuggeschirr und Leine  durch Menschen- oder Pferdekraft vom Land aus gezogen und so fortbewegt wurden.

An der 2. Brücke beginnt  das NSG „Klienitz“, in dem  seltene Pflanzen und Tierarten leben.  Auf dem Treidelweg kann man  den Spuren der Naturparktour und des Zieglerpfades bis nach Burgwall folgen.
Von der  1. Kamelbrücke l  hat man auch einen schönen Blick auf die Rückseite des Havelschlosses, das idyllisch auf der Halbinsel liegt.

Havelschloss

Das „Havelschloss Zehdenick“  kann  auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Früher stand hier noch auf einer Insel, eine um 1200 erbaute Burg, die nur über einen Graben mit Zugbrücke zugänglich war.  Als vor 1836 der Graben zugeschüttet wurde, befindet sich das seit 1841 als  „Schlösschen“  bezeichnete Gebäude auf einer Halbinsel. Die Wasserburg war Keimzelle des Ortes Zehdenick und die Stadt bildete sich in ihrem Schutz heraus.

Seit 1438 war das Schloss an die hundert Jahre im Besitz der Adelsfamilie von Arnim bis es 1528 zusammen mit der Stadt Zehdenick vom Kurfürst Joachim I. gegen Schloss und Amt Boitzenburg getauscht wurde. 1631 zerstörten die schwedischen Truppen das Schloss im Krieg und es wurde ein Opfer der Flammen. In den fünfziger Jahren des 17. Jahrhunderts wurde die Schlossruine teilweise abgebrochen und die entnommenen Baustoffe wurden für den Schloss bau in Oranienburg verwendet. An  Stelle des Schlosses entstand ein Fachwerkbau.

Von dem einstigen prachtvollen Renaissanceschloss, das oft seine Eigentümer wechselte, ist heute nur noch das Schlossgewölbe aus dem 12. Jahrhundert  erhalten.  Der Fachwerkbau ist nach der Sanierung wieder für die Öffentlichkeit  zugänglich.   

Trockendock

Das in der 2. Hälfte des 18. Jh. erbaute Trockendock, ist das Einzige in einem Umkreis von 500 km und ein besonderes betriebstüchtiges Technisches Denkmal. Es  konnte im Mai 1998 wieder in Betrieb genommen werden.

Die Verbindung zwischen dem Trockendock und der Havel war bereits seit langer Zeit unterbrochen gewesen. Im Mai 1997 wurden begonnen, die Verbindung zur Havel wieder herzustellen. Spundwände wurden in den Boden gerammt, Erde ausgebaggert und zwei Schleusentore am Trockendock eingebaut. Wie funktioniert das Trockendock?

Die Schleusentore öffnen sich bei gefüllter Kammer und die Kähne laufen ein.

Das Dock ruht auf Holzpfählen und durch Rohre am Ende der riesigen Halle fließt das eingeströmte Havelwasser durch das natürliche Gefälle von ca. 3,60 m zwischen Ober-und Unterhavel, zurück in das nahe gelegenen Schmelzfließ. Dann kann das 44 m lange und 12 m breite Trockendock für Überholungsarbeiten an Wasserfahrzeugen aller Art oder als Winterstand genutzt werden, 2 Finowmaßkähne können gleichzeitig aufgenommen werden. Wenn die Boote das Dock verlassen wollen, werden die zwei Schützen im Tor geöffnet und bei Gleichstand des Wasserspiegels öffnen sich unter dem Wasserdruck die Tore. Die Wassermenge die dafür gebraucht wird beträgt 984000 Liter.

Stahlbau-bzw. Schiffsbau-, aber auch Sandstrahl-und Beschichtungsarbeiten können im Trockendock durchgeführt werden.

Besichtigung  und technische Informationen : Schleusenstr. 13, Tel.: 03307-310357

Jüdischer Friedhof

Einige Meter von der Katholischen Kirche entfernt, befindet sich der Jüdische Friedhof, angelegt 1766. Bis 1899 wurde er genutzt und um 1900 geschlossen. Danach war er dem Verfall preisgegeben. Nach 3 Jahren Restaurierungsarbeiten durch den Verein " Sachar-Iskor / Erinnern ", wurde er 1998 als " Haus der Vorfahren " wieder an die Öffentlichkeit übergeben.

Schlüssel für den Friedhof: Frau Helm, Tel.: 03307-46760 und Tourist-Information 0 33 07 / 28 77

Katholische Kirche

-Die  Katholischen Kirche  „Maria Himmelfahrt“ , ein roter Klinkerbau im romanischen Stil, wurde  1901 eingeweiht. 
1999 wurde die  neue Orgel wieder in Betrieb genommen.

Kirchenbüro,Tel.:  03987-2296

Damm-Hast - Zugbrücke

Bereits 1905 gab es über die Havel eine Zugbrücke. 1979 wurde die 1953 erbaute Brücke demontiert und im September 1992 anlässlich der 775 Jahrfeier der Stadt wurde wieder eine neue  zweiflügligen Zugbrücke aus Eisen mit Computersteuerung eingeweiht.  

Stadttor

Bis 1801 befand sich hinter der Zugbrücke, in Höhe der Dammhaststraße/Amtswallstraße  das Templiner Tor und bis 1900 die Grenze der Stadt. Im damaligen Torschreiberhaus wurde für die Überfahrt Zoll erhoben. 

Rathaus

Das heutige Rathaus wurde 1801 - 1803 auf älteren Fundamenten errichtet und steht auf dem Markt neben der 1871 gepflanzten Friedenseiche. 1999 - Abschluß der Sanierungsarbeiten des gesamten historischen Gebäudes.

EvangelischeStadtkirche

Die  Ev. Kirche wurde 1250 erbaut und ist mehrfach abgebrannt, erhalten ist der Feldsteinturm und die Fundamente der Kirche.
Das Kirchenschiff stammt aus dem 13. Jh. Und 1805-12 wurde die Innenkirche vollkommen saniert.
13 der Linden wurden im Zuge der Neugestaltung und Sanierung des Kirchplatzes 2005/06 gefällt

Kirchenbüro: Tel. 03307 / 21 53

Amtsgericht

Das um 1911 errichtete „Königliche Amtsgericht“ gilt als eines der schönsten Justizgebäude im Land Brandenburg. Das Haus erstrahlt nach ausgiebigen Restaurierungsarbeiten von 1992-2003 wieder in altem Glanz. Es vereint preußische Funktionalität mit spielerischen Elementen der Architektur der Jahrhundertwende. So wurde im Sitzungssaal dekorative Wandmalerei entdeckt, so befindet sich an der einen Stirnseite eine Uhr mit goldenen Tierkreiszeichen, um die sich Weinlaub rankt. Die der anderen Stirnseite ist der brandenburgische Adler zu sehen und besonders elegant wirkt die Kassettenmalerei an der Decke.

Sehenswerte Ruine des Zisterzienserinnen-Kloster Zehdenick

1250 wurde das Zisterzienserkloster Zehdenick gegründet als Folge eines Hostienwunders gegründet und das Kloster entwickelte sich zum Wallfahrtsort. 1541 wurde das Nonnenkloster durch eine kurfürstliche Visitation aufgehoben und Stift für adlige Damen. Als solches existierte  es bis 1945. Seit 1946 ist das Kloster Evangelischer Stift und dem Konsistorium der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg unterstellt.

Durch Kriege und Stadtbrände wurde das Kloster zerstört. Sehenswert sind heute noch die Reste des Klausurgebäudes mit den beiden erhaltenen Giebelwänden und der nördliche Kreuzgangflügel. Von der Ruine des Klausurgebäudes sind noch die Umfassungsmauern (ca.1,30 m dick) und die beiden Giebelwände aus Findlingsmaterial in vollständiger Höhe erhalten.
Das Kloster Zehdenick gehört mit zu den ältesten Nonnenklöstern der Zisterzienser in Brandenburg.
Im Kreuzgang kann die Dauerausstellung "Die Zisterzienser" besichtigt werden und eine Farbkopie des Altartuches in der Originalgröße von 6 Quadratmeter wird im Nordflügel aufbewahrt. Das Original befindet sich seit 1933 als Leihgabe des Klosters Zehdenick in der Nikolai-Kirche Berlin und eine weitere Kostbarkeit, der gotische Kelch aus dem 13. Jahrhundert, wird im Brandenburger Dom aufbewahrt.       

In den Sommermonaten wird der Innenhof als Kulisse für Konzerte und Veranstaltungen des Evangelischen Stift genutzt. Der prächtige immergrüne Efeu verschönt die mächtige Klosterruine, nach Ansicht von Experten, der Älteste seiner Art in Europa.
( Nähere Informantionen: Klosterheft der Tourist-Information und Flyer Kloster vom Stiftskapitel Kloster Zehdenick)

Besichtigung: individuell täglich

Klosterführungen über: Pfarrer Rahner i. R.

Telefon: 0 33 07 / 31 33 84

Klostergalerie in der Klosterscheune

 Außerhalb der Klausur gelegen war der Bau seit jeher der Stadt zugewandt  und zugänglich. Bis zur Reformation im 16 Jh. kehrten zahlreiche Pilger hier ein. Später wurde er als Scheune und zuletzt als Abstellraum genutzt. Nach einem Beschluss der Stadtverordneten aus dem Jahre 2000 dient die Klosterscheune als Kultur-und Begegnungsstätte der Stadt und beherbergt die Klostergalerie. Die Galerie hat eine breite Palette kultureller Angebote , wie z.B. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen  u.v.m. und ist weit über Zehdenick hinaus bekannt.

Stadtpark

Gegenüber der Klosteranlage liegt der Zehdenicker Stadtpark.  Er wurde von den Bürgern zur Erinnerung an den Besuch des Kaiser Friedrich III. am 28.08.1885 angelegt und am 28.08.1906 eingeweiht. Im Jahr  2006 wurde er  nach alten Vorlagen  wieder nachgestaltet.  Hier, wo früher die Klosterbewohner Wein anbauten, hat man heute von einer Aussichtsplattform einen schönen Blick auf die Havelstadt.

Domäne

Links von der Klosterscheune steht die „Domäne“, einst Sitz des Königlichen  Amtshauptmannes, heute eine Kindertagesstätte.

Gerichtslinde/Moltkelinde

Auf dem Friedrich-Ebert-Platz befindet sich die ca. 350-400 Jahre alte Gerichtslinde, der älteste Baum in Zehdenick und die Moltkelinde, die 1900 gepflanzt wurde.

Freiarche

Die Parkstraße führt zur  Freiarche.  Der Vosskanal erhielt eine Freiarche  sowie die Bauhofsarche zur Abführung des Wassers in die Schnelle Havel.
Das Staubauwerk steht seit 1999 unter Denkmalschutz und ist mit solch einer Doppelfunktion sehr selten in Deutschland. 2006 erfolgte die Rekonstruktion/Instandsetzung

Wasserturm

Am Ende der Parkstraße sieht man  den Zehdenicker Wasserturm, der 1901 erbaut wurde und  mit seinen 45 Metern ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt ist. Der mehr als 100 Jahre alte Turm, in den 80er Jahren außer Dienst gestellt, soll als technisches Denkmal erhalten bleiben und für touristische Zwecke in 8 Ebenen genutzt werden.

Postgebäude

Das (ehemalige) Postgebäude, einst  Kaiserliches Postamt, wurde 1897-99 am Berliner Tor (eines der damaligen Stadttore)  erbaut.

Besonderheiten

Wenn Sie noch etwas mehr Zeit mitgebracht haben, können Sie noch einen „GEISTreichen Stadtspaziergang“  auf den Spuren der Zehdenicker Hausgeister erleben. Die „Guten Geister“ von Zehdenickì, wie sie genannt werden, sind 12 steinerne Köpfe, die verschiedene Hausfassaden zieren. Die Standorte  können Sie in einem dazu erarbeiten Flyer nachlesen.

Eine weitere Besonderheit sind die 6 „Stolpersteine“- Quader mit blanken Messingplatten, die vor ehemaligen Wohnhäusern von Holocaustopfern in die Gehwege eingelassen wurden, um den Opfern zu gedenken. Insgesamt hat der Künstler Gunter Demming schon mehr als 9000 dieser Stolpersteine im gesamten Bundesgebiet verlegt. In Zehdenick finden Sie drei Steine in der Bahnhofstraße, Nr.40  und drei 3 Steine in der Berliner Straße, zwei  vor Haus-Nr. 38 und ein Stein vor Haus-Nr. 8. 

Im Zuge der Stadtsanierung wurden   6 Kopien der historischen Rad-Abweiser -„Eisenmänner“ an Hofeinfahrten in der Innenstadt aufgestellt. Die Originale stehen in der Schleusenstraße und stammen aus der Eisenschmelze, die bereits 1483 in Zehdenick existierte.
Als Rohstoff diente Raseneisenstein, der sich in den feuchten Niederungen des Haveltales abgesetzt hatte. Auf dem Eisen-und Hüttenwerk wird 1664-1666 ein Hochofen errichtet. Es werden u.a. Kirchenglocken, Kugeln, Bomben, Pfannen, Gewichte und die eisernen Gussteile für die in Deutschland hergestellte Dampfmaschine produziert.
1817 wird das Werk geschlossen, die beiden Radabweiser am Eingang der danebenliegenden ehemaligen Gärtnerei sind stumme Zeugen der einstigen bedeutsamen Produktion.

Sehenswürdigkeiten in den Ortsteilen


Ziegeleipark Mildenberg

1997 öffnete der 42 Hektar große „Ziegeleipark“ seine Pforten. Wir laden Sie ein, einer der bedeutendsten Industrie-Kultur-Stätten Europas zu erkunden. Zu Gründerzeiten wurden im „Zehdenicker Ziegeleirevier“, dem größten Europas, Milliarden von Ziegeln hergestellt, aus denen Berlin und große Teile der Mark erbaut wurden.

Der  Ziegeleiparkes Mildenberg  ist  Europas größtes Ziegeleimuseum  mit 15 000 m²  neugestalteter Ausstellungsfläche in deutsch/englisch und die vielen Attraktionen. 
Den Park im Überblick- vermittelt eine 45 minütige Rundfahrt mit der Ziegeleibahn. Die Naturparktour, die durch die einzigartige Tonstichlandschaft und einen Teil des „Naturparks Uckermärkische Seen  führt, sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Heimatmuseum Kappe

Die Heimatstube Kappe  zeigt allerlei Gegenstände aus der vergangenen Zeit , die  Herr Lüdtke, ein Landwirt seit 1969  gesammelt  hat., Die Dorfbevölkerung half ihm dabei und so entstand das Heimatmuseum im ehemaligen Klassenraum des Schulgebäudes

Kurt Mühlenhaupt Museum Bergsdorf

Besonderer Anziehungspunkt in Bergsdorf ist das Kurt Mühlenhaupt Museum.  Im Museum wird der umfangreiche Nachlass des Malers, Schriftstellers und Bildhauers Kurt Mühlenhaupt aufbewahrt und in der alten Meierei ist das Hans Pelz-Leusten Archiv untergebracht. Die  große alte, 70 Meter lange Feldsteinscheune ist heute ein Kunst- und Kulturzentrum und auf dem Museumsgelände finden neben Ausstellungen auch Konzerte statt.

Natur- und Kräutergarten Bergsdorf

In diesem Natur-Garten finden Sie neben vielen Heil-, Gewürz und Küchenkräutern auch Gemüse, Obstgewächse, zahlreiche Bäume, ein sehenswertes „Insektenhotel“ und das Fundament einer ehemaligen Windmühle. Besucher sind gern gesehen. Es werden auch Führungen für Gruppen, auch für  Kinder angeboten.

Feste Haus Badingen mit Heimatstube

Früher war das Badinger Schloss eines der ältesten Renaissanceschlösser der Mark Brandenburg, wie sie vor dem Dreißigjährigen Krieg auf dem Lande errichtet wurden.
Das Schloss, erscheint als ein schmuckloser Bau und liegt mit der dazugehörigen Kirche aus Feldsteinen etwas versteckt hinter den Resten einer einst stattlichen Mauer in der Dorfstraße. Hinter dem starken Mauerwerk des Schlosses verbergen sich im Erdgeschoß Räume, deren Stern- und Netzrippengewölbe aus der  2. Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen. Noch heute besteht das Mauerwerk aus einem Gemisch von Back-und Feldsteinen. Die frühste, heute noch erhaltene bildliche Darstellung des ursprünglichen Schlosses stammt aus dem Jahre 1652. Auf diesem Kupferstich von Merian ist das Schloss wie vermutlich schon zur Zeit des einstigen Besitzers Adam von Trott, wiedergegeben.

Im Gegensatz zum Schloss, das im Laufe der Jahrhunderte in seinem Aussehen stark verändert wurde, ist die Kirche trotz durchgeführter Restaurierungsarbeiten im 17.,18. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ihrer ursprünglichen Baugestalt, Saalkirche mit quergelagertem Westturm und eingezogenem Chor, erhalten geblieben. Die Kirche diente der Familie von Trott als Begräbnisstätte. 1895 wurde die vor dem Hauptaltar gelegene Familiengruft entdeckt. An der nördlichen Chorwand hat sich ein geschnitztes, mit Fam ilienwappen verziertes Totenschild für den 1666 verstorbenen Georg Friedrich von Trott, erhalten. Heute ist das Feste Haus im Besitz der Gemeinde und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Bismarckturm Klein-Mutz
 Zu den historischen Sehenswürdigkeiten in Klein-Mutz, gehört auch der etwas von Dorf außerhalb gelegene Bismarckturm, erbaut 1900 vom Bismarckturmverein Zehdenick zur Ehrung und Erinnerung an den Begründer und ersten Reichskanzler des Deutschen Reiches - Fürst Otto von Bismarck. Nach dem Aufruf der Deutschen Studentenschaft von 1898 zum Bau von Bismarcksäulen war ein deutschlandweiter Wettbewerb ausgeschrieben worden.

Der Turm in Klein-Mutz war der erste, der in Brandenburg nach dem preisgekrönten Entwurf „Götterdämmerung“ des Dresdner Architekten Wilhelm Kreiss gebaut wurde. Später waren es insgesamt elf, heute sind noch acht Türme vorhanden. Von den 230 im Deutschen Reich gebauten, blieben insgesamt noch 165 erhalten.  1999 wurde der jahrelang unbeachtete Turm unter Denkmalschutz gestellt.