Stadtgeschichte

In der vorgeschichtlichen Zeit wurde das Havelufer bei Zehdenick von den Menschen der jüngeren Steinzeit und der Bronzezeit besiedelt. Später ließen sich slawische Völker hier nieder, von ihnen stammt wahrscheinlich auch der Ortsname Zehdenick.

Seit 1990 hat sich in der Stadt Zehenick nicht nur die wirtschaftliche Struktur verändert, es wurde auch sehr viel neu gebaut, Hausfassaden und ganze Straßenzüge wurden modernisiert.

 

Aus der Geschichte der Stadt Zehdenick

28.12.1216 Erste urkundliche Erwähnung

- 1249 Auftreten des sogenannten " Wunderblutes "

- 1250 Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters

- 1281 Erste urkundliche Erwähnung als Stadt

- 1438 Die von Arnim erhalten Schloß und Stadt als Lehen

- 1541 Kloster wird Stift für adelige Jungfrauen

- 1631 Zehdenick fast völlig niedergebrannt

- 1638 Zerstörung des Klosters, 1000 Pestopfer

- 27.05.1801 Vernichtung der Stadt durch Brand, 3123 Obdachlose

- 1813 Schleusenbau

- 1880 - 1884 Anlage des Voßkanals zur Begradigung der Havel

- 1888 Eröffnung der Eisenbahnlinie Löwenberg-Templin, beim Bau wurden riesige Tonvorkommen entdeckt

- 01.04.1900 Vereinigung der Vororte Dammhast, Camp und Amtsfreiheit mit der Stadt Zehdenick

- 1907 - 1909 Bau der neuen Schleuse

- 1928 Die Einwohnerzahl übersteigt die Zehntausendergrenze

- 28.04.1945 Sprengung aller Brücken der Stadt durch die Wehrmacht

- 1946 Volkseigene Betriebe entstehen

- 1952 Zehenick gehört zum neugegründetem Kreis Gransee

- 1992 775 Jahrfeier, Einweihung der neuen Zugbrücke

- 1992 Die Stadt Zehdenick wird mit 13 Gemeinden ein Amt

- 1993 Gründung des Großkreises Oberhavel

- 26.10.2003 Mit dem Abschluß der Gemeindegebietsreform wurden alle bisher selbständigen 13 Amtsgemeinden in die Stadt Zehdenick eingemeindet.