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Natur rund um Zehdenick |
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Auf
Entdeckungsreise in unserer schönen Natur
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Das mit 129.161 Hektar zweitgrößte Großschutzgebiet
" Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin "
und der " Naturpark Uckermärkische Seen " verfügen über einzigartige Angebote
an Freizeitmöglichkeiten. Fernab der Großstadt,
direkt in natürlichen Gebiet gelegen, bieten sich
Reisenden, Familien und kulturellen Besuchern die besten
Möglichkeiten abzuschalten und die Natur zu genießen.
Für die Erkundung der Natur unter Anleitung können
auf Wunsch auch Führungen z. B. mit Förster
oder der Naturwacht über die Tourist-Information
vermittelt werden.
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Naturlehrpfad
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Im Forstrevier Wolfsgarten, nördlich an die Stadt
angrenzend, ist in einem Waldteil von ca. 20 ha an der
Templiner Chaussee ein Naturlehrpfad mit Schwarzwildgatter errichtet worden,
um Naturinteressierten Informationen über Pflanzen,
Tiere und forstwirtschadtliche Bewirtschaftungen zu vermitteln.
Eine Grabstätte von ehemals in der Oberförsterei
tätigen Forstmeistern bereichern die Wanderung aus
historischer Sicht.Wanderungen mit dem Förster werden
nach Anmeldung durchgeführt.
Oberförsterei: 03307/2476
Fußweg zum Naturlehrpfad: 10 Min. vom Bahnhof Zehdenick-Neuhof |
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Naturlehrpfad in
Zehdenick
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Von diesem bereits seit Jahrhunderten geschichtsträchtigen
Gebiet, 1375 im Landbuch Karl IV. als " Große
Heide Werbellin " erwähnt, betreut die Oberförsterei
Zehdenick 8.800 ha Wald. Die Eigentumsverhältnisse
sind 310 ha Kommunalwald, 950 ha Privatland, 5.500 ha
Landeswald aus altem preußischen Staatsbesitz, 320
ha Treuhandwald und 1.720 ha Sondervermögen. Das
gesamte Gebiet ist entstanden durch die Eiszeit. Der Baumartenanteil
beträgt z. Z. 80 % Nadelholz und 20 % Laubholz. Langfristig
ist geplant, die Baumartenzusammensetzung der natürlichen
Ausstattung anzunähern und den Laub-Mischwaldanteil
auf 80 % anzuheben. |
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Spass für jede
Altersgruppe
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Zehdenicker Tonstiche |
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Niemand ahnte, welche Schätze unter den Havelwiesen
verborgen lagen, bis 1886 beim Bau der Eisenbahnlinie
Löwenberg - Templin nördlich von Zehdenick riesige
Tonvorkommen entdeckt wurden. Die Qualität dieser
Vorkommen, ihre geringe Tiefenlage und die günstigen
Transportbedingungen auf der erst wenige Jahre zuvor ausgebauten
Havel ( Vosskanal ) sowie der enorme Baumaterialbedarf
in der Reichshauptstadt Berlin waren beste Voraussetzungen
für den Aufbau einer gigantischen Ziegelindustrie. |
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Zehdenicker Tonstiche
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Bereits 1897 zählte man im Zehdenicker Bezirk
23 Ziegeleien mit 25 Ringöfen, 1900 waren es schon
32 Ringöfen. Zwischen 1898 und 1911 entstanden 56
Ziegeleibetriebe mit 63 Ringöfen. Damit hatte sich
die Ziegelregion an der Oberen Havel zum größten
Produktionsstandort Europas entwickelt. Den Hauptrohstoff
gewann man in sogenannten " Tonstichen ", die
im Laufe der Zeit eine eigentümliche Landschaft formten.
100 Jahre bestand die Ziegelindustrie, bis 1991 im Zuge
der Wiedervereinigung die letzte Ziegelei geschlossen
wurde. Von nun an waren die alten Ziegeleien dem Verfall
preisgegeben. |
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schöne Momente
erleben
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Durch die schrittweise Austonung der " Stiche
" entstand aber auch eine reizvolle, in Deutschland
einzigartige " Tonstichlandschaft ". Über
60 Tonstiche reihen sich heute rechts und links der Havel
aneinander, die sich nach dem Ende des Tonabbaus meist
mit Wasser füllten und sich selbst überlassen
blieben. So konnten sich im Laufe der Jahre viele Tonstiche
zu Biotopen entwickeln und bieten Wasservögeln, Bibern
und seltenen Pflanzen einen Lebensraum. Beliebt sind die
Tonstiche besonders bei Anglern ( DAV-Gewässer ), sie
werden aber auch von Wanderfreunden und Badegästen
gern besucht. |
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einzigartige Pflanzenwelt
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Havel |
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Die Havel entspringt im Norden und fließt nach
Süden. Die Havelquelle liegt in Mecklenburg, im Dieckenbruch
etwa 2 km südwestlich von Ankershagen. Im letzten
Drittel führt ihr Lauf wieder nach Norden, bevor
sie in Sachsen-Anhalt bei Quitzöbel in die Elbe mündet.
Die Havel gehört in Zehdenick zum Stadtbild und in
der Saison werden täglich mehr als 100 Boote geschleust. |
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Schnelle Havel |
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Die " Schnelle " Havel, ist die alte Havel.
Bis 1882 fuhren die Binnenschiffer, auf der mit vielen
Windungen, mit stark wechselnder Breite und unzureichender
Tiefe, fließenden Havel, um Ziegelsteine und Baustoffe
nach Berlin zu transportieren. Zur Verbesserung der Fahrverhältnisse
wurde parallel zur Schnellen Havel der Vosskanal angelegt. |
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Naturschutzgebiet
" Klienitz " |
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Das naturbelassene Wasser- und Sumpfgebiet zwischen
Havel, Klienitz und Ziegeleistichen, ist ein wahres Tier-
und Pflanzenparadies, wie man es in Stadtnähe nur
selten finden wird. Der Treidelweg, der an der Schleuse
beginnt und an zwei Stellen durch eine Brücke - im
Volksmund als " Kamelbrücken " bezeichnet
- unterbrochen wird, ist für viele Spaziergänger
ein beliebtes Ziel, das im Gegensatz zu künstlich
angelegten Promenaden den Blick auf diese Naturlandschaft
gewährt.
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Naturpark Uckermärkische
Seen |
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Der Naturpark ist 895 qkm groß und neben 600
Kilometern ausgeschilderten Wanderwegen führen rund
150 Kilometer Wasserwege durch dieses Gebiet, umrahmt
von den Städten Prenzlau, Fürstenberg, Templin
und Zehdenick. Für die Besucherbetreuung und Artenschutzarbeit
sind die Mitarbeiter der Naturwacht verantwortlich. Ein
Faltblatt zum "Naturpark Uckermärkische Seen"
und eine Rad-, Reit- und Wanderkarte M 1:50000 wurde herausgegeben. |
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Natur- und Kräutergarten
in der Bergsdorfer Mühle |
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In diesem Natur-Garten finden Sie neben vielen Heil-,
Gewürz- und Küchenkräutern auch Gemüse,
Obstgewächse, zahlreiche Bäume, ein sehenswertes
"Insektenhotel" und das Fundament einer ehemaligen
Windmühle. Besucher sind gern gesehen. Es werden
auch Führungen für Gruppen, auch Kindergruppen
angeboten.
Sie erhalten z.B. Informationen über:
- Einsatz verschiedener Mulchpflanzen
- Arbeit mit wassersparenden Methoden
- Herstellung von Kräuterauszügen zur Stärkung
der Pflanzen
- Prophylaktische Behandlung der Pflanzen mit spezillen
Kräuterauszugsmischungen
- Anpflanzung verschiedener Duftpflanzen
- Bienenweide/Phacelia ist die Basis für eine intakte
Insektenpopulation
Terminanmeldung vorher erwünscht
Regina Haseloff, Vogelsanger Str. 118, 16792 Zehdenick OT Bergsdorf, Tel. 033088-70708 |
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Gläserne Waldimkerei |
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Das Bienendorf "Bienhusen" am Rande des
Naturlehrpfades an der Templiner Chaussee ist seit 20.
Juli 2007 offiziell "14.Ortsteil" der Stadt
Zehdenick mit ca. 45.000 Bienen. Die Attraktion ist ein
aufgeschnittener Bienenstock, der Einblick in die Hierachie
eines Bienenvolkes gibt.
Tel. 03307 - 310 110 |
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